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Eine Woche Sightseeing mit Oma & Andrea

Von Aqaba bis Amman

Lange geplant und bis zum Schluss spannend, ob es klappt: Neuer Besuch ist angekommen und wir starten in eine Woche voller Sightseeing mit meiner Tante & Uroma. Der Empfang am Airport in Aqaba war in vielerlei Hinsicht spannend: Nicht nur, dass ich meine Oma und meine Tante seit einem Jahr wieder sehe, sondern auch dass Tobias und Johanna mit dem gleichen Flieger aus ihrem zweiwöchigen Urlaub zurück kommen. So anschmiegsam wie die Stunde nach der Ankunft war sie noch nie :) So sehr hat sie sich gefreut, aber auch direkt klar gestellt, dass sie nochmal "alleine" nach Deutschland will. Sie wird bestimmt auch mal so reisesüchtig :)

Johanna mit ihrer Uroma am Strand von Aqaba
Johanna mit ihrer Uroma am Strand von Aqaba

Erste Station: Aqaba

Ankommen in Aqaba ist immer eine gute Idee: Das Wetter war auch im März schon sehr schön warm und das Meer zaubert immer schnell Urlaubsfeeling. Wir hatten uns für ein sehr schönes Hotel entschieden, wo es viele Aktivitäten für Johanna gab. Dieses mal haben wir die Nachbarschaft "Ayla" besichtigt - auch für Tobi und mich das erste Mal. Was daran so besonders ist, wollte unser Besuch wissen. "Die Bürgersteige sind hier durchgehend", antwortete ich. Die Vorzüge dessen und was das wirklich bedeutet, hat unser Besuch dann aber erst später in Amman erfahren :) (Wo auf den Gehwehen Bäume geplfanzt werden und jedes Haus seinen Bürgersteig in unterschiedlicher Höhe anlegt).

 

Ayla ist ein neues Projekt in Aqaba, das mit seiner ausgefallenen Restaurant-Meile und außergewöhnlichen Shops zum Verweilen und Flanieren einlädt. Im richtigen Stadtzentrum von Aqaba waren wir auch, in unserem Lieblingsrestaurant, das wir damals mit Lukas entdeckt haben.

Kinderanimation schon beim Frühstück
Kinderanimation schon beim Frühstück
Richtiges Urlaubsfeeling
Richtiges Urlaubsfeeling
Das Nachbarschaftsprojekt AYLA in Aqaba
Das Nachbarschaftsprojekt AYLA in Aqaba
Eines von vielen tollen Cafes in Ayla
Eines von vielen tollen Cafes in Ayla
Unser Lieblingsreastaurant in Aqaba gefällt auch dem Besuch
Unser Lieblingsreastaurant in Aqaba gefällt auch dem Besuch

Zweite Station: Petra

Vom Urlaubsresort in Aqaba geht es ins Bedouin-Homestay mit geteilten Badezimmer in Wadi Musa, dem kleinen Ort nahe des UNESCO-Weltkulturerbes Petra. Ein sehr geschichtsträchtiger Ort, der auf der Rundreise natürlich nicht fehlen darf. Wir lassen es ganz gemütlich angehen und nehmen uns zunächst nur vor, bis zum "Treasury" zu kommen. Dann haben wir aber alle noch Energien und laufen noch bis zum "Theater" innerhalb petra weiter und machen eine lange Pause bei frischgepressten Säften. Johanna hat mich bei diesem Besuch überreden können, dass sie auf einem Esel reiten darf. Sie hatte so einen Spaß und hat das ganz toll gemacht. Das letzte war ist sie in einem Freizeitpark vor 6 Monaten auf einem Pferd geritten. Da durfte ich keinen Schritt von ihr weichen. Jetzt sitzt sie schon selbstbewusst ganz alleine oben drauf.

 

Bei Khaled, dem Besitzer unseres Homestays, werden wir in sein Zelt zum Tee eingeladen. Auch sein Vater kommt dazu und zeigt uns seine neusten TikTok Videos. Er hat über eine Millionen Follower und ist auch über Wadi Musa hinaus ein Star. Wir lernen sehr viel über Khaleds Geschichte und wie Petra erobert, entdeckt, vergessen und wiedergefunden wurde.

Super tolle Leistung: Wir haben es alle zum Treasury geschafft!
Super tolle Leistung: Wir haben es alle zum Treasury geschafft!
Essen in Wadi Musa
Essen in Wadi Musa
Oma mit Khaled und seiner Frau: Unser Homestay
Oma mit Khaled und seiner Frau: Unser Homestay

Dritte Station: Amman

Kennenlernen mit Freunden bei o2 in Amman
Kennenlernen mit Freunden bei o2 in Amman

Zwei Tage gibt es zum Ausruhen in Amman. An einem von den beiden Tagen fahren wir ins nahegelegene o2. Ein Natur-Café mit tollem Ausblick und selbstgezimmerten Stühlen aus recycleten Materialien. Auch meine Freundin und ihr Sohn kommen mit. Die frische Luft tut gut und die Kinder haben wie immer Spaß mit ihrem Lieblingsspiel: Steine werfen.

Der weite Blick vom windigen Mt. Nebo
Der weite Blick vom windigen Mt. Nebo

Vierte Station: Mt. Nebo

Weiter geht es Richtung Norden des Landes. Nach Madaba. Hier besichtigen wir den heiligen Mt. Nebo, von wo aus Moses das Gelobte Land ausgerufen hat. Ich war nun schon fünf Mal hier, doch so viel Wind wie heute gab es noch nie. Teilweise kommt man gar nicht gegen den Wind an und muss einfach stehen bleiben. Schnell die üblichen Fotos und Aussicht genießen und dann lieber zurück zum wingeschützten Auto....Denn wir haben noch einen weiteren Programmpunkt vor heute....

Fünfte Station: Dead Sea

Eine runde floaten im Toten Meer bitte. Von über 1000 Höhenmetern in Amman geht es zum tiefsten Punkt der Erde, der bei - 400 m liegt. Das Tote Meer ist nur von zwei Ländern aus zu besichtigen: Jordanien und Israel. Die beiden Ländern (und auch das besetzte Palestine) liegen hier so nah beinander, man kann die Häuser auf der anderen Seite schon sehen. Besonders stolz bin ich natürlich, dass meine Oma es bis ins Meer geschafft hat und sich auch von dem steinigen Meeresgrund nicht hat abschrecken lassen. Das Erlebnis so schwerelos auf der Wasseroberfläche zu schweben ist wirklich einzigartig. (Und dank des hohen Salzgehaltes und des Schlamms auch sehr gut für die Haut).

Schöne Salzkur: Im Toten Meer, der tiefste Punkt der Erde
Schöne Salzkur: Im Toten Meer, der tiefste Punkt der Erde
Zum Abschluss noch gutes Wetter auf der Terasse
Zum Abschluss noch gutes Wetter auf der Terasse

Abflug von Amman

Zurück nach Deutschland geht es für die beiden nicht von Aqaba, sondern von Amman aus. Wir genießen zusammen zwei Tage Frühling in Amman, bevor nach ihrem Abflug hier der Sommer mit Temeperaturen über 30 C Grad eingebrochen ist. Es ist immer schön, wenn man der eigenen Familie sein Leben "in echt" zeigen kann, statt nur von Bildern. Voll dabei sein, statt nur drüber zu Lesen. Mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken, und auch einer Idee davon, wie das Leben in Jordanien wirklich ist, geht es für Oma & Andrea zurück in das (an diesen Tagen) frostige Deutschland. Wir vermissen euch jetzt schon!

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